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Walter Wenck

Walther Wenck

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General der Panzertruppe, veranlasste in den letzten Kriegstagen die ihm unterstellten Pionierkräfte, Brücken und Stege über die Elbe zu bauen, damit im Schatten der Truppen sowie der Verwundetentransporte soviel Flüchtlinge wie möglich über die Elbe fliehen und in amerikanische Obhut gelangen konnten.

Vom 5. bis 7. Mai 1945 befand sich der letzte Gefechtsstand des Oberkommandierenden der
12. Deutschen Armee, General Walther Wenck, in Klietznick.

"Die Armee Wenck lässt sich nicht abhalten, Kähne, Fähren, Flöße für die Flüchtlinge heranzuholen. Zwar schießen die Amerikaner auf jedes Boot, wenn Zivilisten den Strom überqueren wollen. Die Rettung glückt dennoch. Die Russen, zornig, dass ihnen die Beute zu entgehen scheint, verstärken ihr Artilleriefeuer auf die nun im Halbkreis umfasste 12. Armee." (Militärschriftsteller Adalbert Weinstein)

Günter Reichhelm, der am 12. April 1945 zum Chef des Generalstabes der 12. Armee wurde, erlebte an Wencks Seite das Kriegsende an der Elbe.

In der Nacht zum 5. Mai begann der Transport der Verwundeten, der Waffenlosen und der rückwärtigen Dienste über den Strom.

Am Vormittag des 7. Mai 1945 kam es zum Waffenstillstand und am späten Nachmittag gingen die letzten deutschen Truppen bei Klietznick und Ferchland über die Elbe.

General Wenck, Oberst i.G. Reichhelm, 2 Ordonnanzoffiziere und einige Soldaten überquerten zuletzt den Fluss und kamen als Kriegsgefangene am anderen Ufer der Elbe an.

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